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Dichter als Göthe? Abdichten leicht gemacht!

Klebe- und Dichtmittel sind für alle Selbstausbauenden und auch Gelegenheitsreparaturen während nahezu aller Arbeiten am #campervan und Wohnmobil im Einsatz. Von Vorteil ist es hier, ein Basiswissen über zu verwendende Dichtstoffe zu besitzen.

Wie auch im Automobilbau, ist das Kleben auch bei der Montage von Reisemobilen inzwischen ein Standardvorgang, wurde gefühlt "vor Kurzem" noch gebohrt, was nicht genietet werden könnte und umgekehrt. Längst werden nicht mehr nur Verkleidungsteile oder Handtuchhalter im Innenbereich geklebt, vielmehr sind es strukturelle Verklebungen, die Chassis und Aufbau miteinander in Verbindung bringen.

Doch welche Vorteile hat Kleben statt Verschrauben eigentlich? Welche Besonderheiten sind vor dem Einsetzen von Dachhauben, Fenstern und Serviceklappen zu beachten?

Die Vorteile liegen mittels Kartusche sozusagen in der Hand, die Montage eines Bauteils oder die Reparatur im Klebeverfahren durchzuführen.


Nicht gelocht ist festgeklebt

Es entfallen die Bohrlöcher und die damit einhergehende Materialschwächung an dieser Stelle. Korrosion wird vermieden und das Risiko von Undichtheiten wird minimiert.

Außerdem führt die größere Kontaktfläche durch Kleben zu einer gleichmäßigeren Kraftverteilung, und die meist dauerelastische Verbindung sorgt für eine höhere Schwingfestigkeit als die einer Schraubverbindung. Darüber hinaus lassen sich mit entsprechenden Klebstoffen Bauteiltoleranzen wie etwa kleine Unebenheiten auf dem Dach bei der Montage eines Solarpanels oder einer Sat-Anlage ganz einfach ausgleichen.

Beispiel: Dachhaube, Außenklappe und Fenster

Der Einbau einer Dachhaube, Außenklappe oder eines Fensters ist Klebehotspot. Hier wird vor allem aber gedichtet, weniger steht das Kleben im Fokus. Die genannten Bauteile fur Ein-/ oder Anbau, werden mit dauerplastischer Dichtmasse eingesetzt und verschraubt.

Durch den Vorgang des Klebens, wirken Adhäsions- und Kohäsionskräfte und sorgen somit für langlebige Anhaftung. Während Adhäsion den Zusammenhalt zwischen Untergrund und Klebstoff beschreibt, bezeichnet Kohäsion die innere Festigkeit des Klebstoffs – also den Zusammenhalt der Moleküle untereinander im ausgehärteten Zustand. Für die Kohäsion sorgt der Klebstoff-Hersteller. Auf die Adhäsion, also die Anhaftung zwischen Klebstoff und Untergrund, hat der Anwender direkten Einfluss.

KISS - Keep it short and simple
4 Tipps zur Vorbereitung

Für ein optimales Klebeergebnis:

1. Glasklar und so wichtig, dass es erwähnenswert ist: Die Sauberkeit der Klebeflächen ist entscheidend.

2. Komibiniere keinesfalls Produkte die von verschiedenen Herstellern stammen. Grund: Die Inhaltsstoffe eines Klebesystems sind aufeinander abgestimmt sind und stellen so die optimale Aushärtung und damit Haftung sicher.

3. Der ideale Temperaturbereich liegt zwischen 15 und 21°C – bis zehn Grad mehr ist noch tolerierbar. Bei unter plus fünf Grad liegt der kritische Bereich, in dem der Klebstoff nur noch schwer oder nicht vollständig aushärtet. Zudem ist darauf zu achten, dass alle Klebeflächen einheitliche Temperatur haben. Also bei niedrigen Außentemperaturen das Reisemobil rechtzeitig in die Garage fahren und warten, bis sich der Aufbau erwärmt hat.

4. Ein weiterer Punkt ist die Luftfeuchtigkeit – ideal sind 60 bis 70 Prozent. Ist es zu trocken, kann man sich mit einer Sprühflasche behelfen und immer wieder Wassernebel in die Umgebungsluft um die Klebestelle sprühen. Wer auf Nummer sicher gehen will, stellt ein Hygrometer auf.

Dank langjähriger Erfahrung, bringen wir hier unsere Dichtstoffe von wamovo ins Spiel. Seal 441 steht seinen namenhaften Konkurrenten in nichts nach und warten nur darauf, bald zwischen den Stühlen und Fugen zu sitzen.